Google geht -wie bereits angekündigt- nun auch massiv gegen SPAM aus dem nicht-englischsprachigem Raum vor. Prominentes Opfer ist nun die deutsche Website von BMW. Der Münchener Automobilhersteller verwendete nach Auskunft von Matt Cutts
, einem Google-Mitarbeiter, Techniken, die nicht den Qualitätsrichtlinien
des Suchmaschinenbetreibers entsprachen.
Zum Einsatz kamen dabei sogenannte Doorway-Pages, die den Suchmaschinen jede Menge Text und jede Menge relevante Suchbegriffe lieferten und deshalb recht weit vorne gelistet wurden. Diese Brückenseiten enthielten eine von Google nicht bemerkte Javascript-Weiterleitung, der die Besucher automatisch auf eine andere Seite weiterleitete. Klickte nun der Suchende in den Ergebnissen auf den Link, so bekam er nicht die Seite zu sehen, die Google ihm in Aussicht gestellt hatte, sondern eine andere, die mit dem ursprünglich Gesuchten nicht zwingend etwas zu tun haben musste.
Aus diesem Grund muss beim Optimieren auf derartige irreführende Techniken verzichtet werden. Wir sagen deshalb: Wer keine relevanten Informationen liefert, hat auch keine Berechtigung in den Top10-Ergebnissen zu stehen.
Update: 08.02.2006 – Nachdem die angesprochenen Brückenseiten entfernt wurden, hat Google den Automobilhersteller wieder in den Suchindex aufgenommen. Die Wiederaufnahme ging recht schnell, wahrscheinlich aufgrund des Medienrummels. Eine kleinere Seite kann zumeist ewig auf eine Reinclusion warten, wenn sie denn überhaupt wieder erfolgt.



